Lindau
"Gerade wer das Bewahrenswerte bewahren will, muss verändern, was der Erneuerung bedarf"
Willy Brandt

Teilnahme am Parteitag zur Reihung der Lantags- und Bezirkstagkandidaten Schwabens

In Bobingen nahm der Bezirk Schwaben die Reihung der Listen für die Landtags- und Bezirkstagswahl am 15. September 2013 vor. Insgesamt eine sehr harmonische und bei der Rede von Christian Ude zum Abschluss auch zuversichtlich gestimmte Konferenz. Der Vorschlag des Bezirksvorstandes fand letztendlich bei wenige zwischenzeitlichen Kampfkandidaturen das einstimmige Votum der vollzählig erschienenen Delegierten. Ein besonderes Ereignis! Bei der Reihung der Landtagskandidaten kann der Unterbezirk Allgäu- Bodensee zufrieden sein.

Ilona Deckwerth hat sich in einer Kampfabstimmung Platz 4 gesichert, Jörg Hilbert aus Bad Hindelang bekam Platz 13, die Altusrieder Listenkandidatin Monika Borchert-Bösele erhielt den 14 und ListenkandidatLudwig Faber aus Waltenhofen den 17. Platz. Bei der Reihung der Bezirkstagskandidaten erhielt Regina Liebhaber aus Kempten Platz 6 und der Lindauer Oberbürgermeister Gerhard Ecker Platz 7, die Kemptener Listenkandidatin Barbara Uder- Frick den 20. und Listenkandidat Gerhard Wimmer aus Sonthofen Platz 25.

Zum Abschluss der Konferenz machte Christian Ude der Schwaben- SPD Mut, da alles noch drin sein. Es gibt vier Punkte, die der Bayern SPD Mut machen sollte:
1. Die Erfolge in Schleswig- Holstein und Niedersachsen, bei denen die Oberbürgermeister der jeweiligen Landeshauptstadt nun Ministerpräsident sind. Für Bayern gilt im September aller Guten Dinge sind drei.
2. Der Erfolg beim Volksbegehren, das der erste Aufgalopp für das Dreierbündnis aus SPD, Grünen und Freien Wählern ist und die Regierungskoalition in Chaos gestürzt hat. Auch hier sind nun CSU und FDP umgefallen.
3. der Aschermittwoch, bei dem dde CSU ihre Souveränität im Bezug auf die Besucherzahl verloren hat und die SPD ihre Mobilisierungsfähigkeit unter Beweis gestellt hat.
4. Er forderte die bayrischen Wähler auf, gleich das Original zu wählen, da die SPD schon in Bayern regieren lässt. Denn die aktuelle Regierung schreibt nur von den SPD ab und hat keine eigenen Ideen und knickt regelmäßig ein.

Fotos und Artikel: Markus Kubatschka

Artikel veröffentlicht am: 23. Februar 2013