Lindau
"Gerade wer das Bewahrenswerte bewahren will, muss verändern, was der Erneuerung bedarf"
Willy Brandt

Mehr als eine Verwahranstalt – Der Kindergarten als Bildungseinrichtung

Der städtische Kindergarten im Auwald erhielt am 12. März eine besondere Auszeichnung: Die Einrichtung erhielt das Zertifikat „Haus der kleinen Forscher“ für das langjährige Engagement ihren Kindern die Welt der Naturwissenschaften und der Naturphänomene näher zu bringen. Die SPD Immenstadt gratuliert dem Team um die Leiterin des Auwaldkindergartens Ursula Herbertz-Bosse und dem externen Partner vom Gymnasium Immenstadt Markus Kubatschka zu dieser Auszeichnung.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde von der Vertreterin der Freiwilligenagentur Oberallgäu Monika Graf aus Sonthofen im Beisein von Bürgermeister Armin Schaupp und weiteren Mitgliedern aus der Verwaltung der Leiterin des Auwaldkindergartens Herbertz-Bosse die Urkunde „Haus der kleinen Forscher“ und eine dazugehörige Tafel zur Befestigung am Eingang feierlich überreicht.

Frau Ursula Herbertz-Bosse bedankte sich bei ihrem Team,  den Vertreterinnen der Freiwilligenagentur Lindau, die die ersten Fortbildungen angeboten hatten, und dem externen Partner vom Gymnasium Markus Kubatschka. Der Gymnasiallehrer bietet nun zum zweiten Mal im Gymnasium das  P-Seminar „naturwissenschaftliche Experimente für Kindergartenkinder“ an.

Ab Montag, den 17. März geht das Projekt wieder los, bei dem dieses Schuljahr noch elf Schülerinnen und Schüler mit den Kindern zusammen nachmittags Exerimente aus Biologie, Chemie und Physik machen werden. Aber auch die Erzieherinnen selbst machen regelmäßig kleine Forschungsprojekte mit den Kindern von der Krippe bis zum Vorschulalter. Diese Jahr ist das Thema „Wasser“.

Die SPD Immenstadt ist begeistert von so viel Engagement. Im Oberallgäu beteiligen sich mittlerweile 70 Kindergärten am Projekt „Haus der kleinen Forscher“. Kindergärten sind  Bildungsanstalten, die unseren Kindern motorische, sprachliche und soziale Fähigkeiten vermitteln und sogar Naturphänomene näherbringen. Wir wünschen dem Projekt weiterhin viel  Erfolg.

Artikel veröffentlicht am: 14. März 2014