Lindau
"Gerade wer das Bewahrenswerte bewahren will, muss verändern, was der Erneuerung bedarf"
Willy Brandt

Bericht vom Landesparteitag in Augsburg

Florian Pronold stimmt auf dem Landesparteitag in Augsburg in einer fulminaten Rede auf die kommenden Wahlkämpfe ein und wird mit über 80 Prozent wiedergewählt. Unsere Delegation war vollständig vertreten.
v.l.n.r.: Klaus Barthel, Landtagskandidatin Ilona Deckwerth, Markus Kubatschka, Generalsektratärin Natasch Kohnen, Axel Buchwald, Bundestagskandidatin Katharina Schrader

Florian Pronold führte in seiner Rede aus, das die BayernSPD dieses Jahr ihre Erfolge, die  in den letzten  Jahren auf kommunaler Ebene in Bayern gefeiert werden konnten, auf die Landesebene übertragen können. Die SPD muss hierzu das Wir in den Mittelpunkt stellen und auf die drei Ks setzten: Kraft, Köpfe, Konzepte.
Der alte und neue Landesvorsitzede nannte einige Punkte, die eine SPDgeführte Bundes- und Landesregierung umsetzen würden.

  • Das unsinnige Betreuungsgeld, welches einigen Kindern, die Zukunftschance nehmen würde, würde abgeschafft und das freiwerdende Geld würde in den Ausbau der Kinderbetreung fließen. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen!
  • Durch einen Praktikum im einen Pflegeheim in Arnstdorf wurde Pronold bewußt, wie wichtig die Aufnahme der Demenzerkrankungen in die Pflegeversicherung ist. Die vom schwarz- gelben Bundesgesundheitsminister veranlasste Pflegereform war ein Programm für die Versicherungen. Pronold bezeichnet dies als “schäbig”, da es um die Menschen und nicht um die Gewinne von Versicherungen geht.
  • Die SPD würde ein Sonderprogramm zur Beseitung der Mängel bei vielen Bahnhöfen im Bezug auf die Barrierefreiheit auflegen
  • Es würde ein Ausbau der Datenautobahnen erfolgen.
  • Die Streichung der Gelder für das Projekt “Soziale Stadt” würde zurückgenommen werden.

Der Macht- und Politikwechsel in Bayern ist möglich. Die Regierung ist zwar nur 3 Prozent von der absoluten Mehrheit entfernt, aber auch nur 3 Prozent vom Machtverlust.

Pronold sprach dem Spitzenkanditaten Christian Ude einen Heidenrespekt für seine Arbeiteinsatz zu, den er nicht für sich selbst, sondern für Bayerrn und die Menschen erbringt. Viele Veranstaltungen sind gut besucht, da die Menschen neugierig auf den nächsten Ministerpräsidenten wären, der stets Haltung zeigt und sich nicht wie in eine Fahnchen im Wind dreht.

In der Aussprache ergriff danach Chrisitan Ude das Wort und lobte den Landesvorsitzenden, bei dessen erstmaliger Wahl vor vier Jahren sich dachte “das kann ja was werden” und nun siht, ” dass es was geworden ist.

Bei der Anschließenden Wahl würde das Führungsgremium der bayrischen SPd wiedergewählt

Bericht: Markus Kubatschka

Artikel veröffentlicht am: 11. Mai 2013