Lindau
"Gerade wer das Bewahrenswerte bewahren will, muss verändern, was der Erneuerung bedarf"
Willy Brandt

OB Dr. Gerhard Ecker: Auf ein Wort – zur Inselhalle

Unser Tagungszentrum, die Inselhalle, ist sehr in die Jahre gekommen und dringend sanierungs- und erweiterungsbedürftig. Abwerbeversuche für die inzwischen weltweit beachteten Nobelpreisträgertagungen, vor allem aus Asien, gab und gibt es genug.

(BZ am 22.2.)

Zum 64. Mal treffen sich heuer zahlreiche Nobelpreisträger und der wissenschaftliche Nachwuchs aus aller Welt hier in Lindau zur Nobelpreisträgertagung. Das hat eine herausragende Tradition, ist aber beileibe nicht selbstverständlich. Wir haben hier für Lindau auch ein Alleinstellungsmerkmal, das uns aus vielen anderen Städten spürbar heraushebt.
Unser Tagungszentrum, die Inselhalle, ist sehr in die Jahre gekommen und dringend sanierungs- und erweiterungsbedürftig. Abwerbeversuche für die inzwischen weltweit beachteten Nobelpreisträgertagungen, vor allem aus Asien, gab und gibt es genug. Würden wir jetzt nicht handeln, gingen uns diese Veranstaltungen für immer verloren.
Mit seiner ausgesprochen großzügigen finanziellen Unterstützung stärkt der Freistaat Bayern damit auch den Wissenschaftsstandort Bayern und den Tagungsstandort Lindau in hervorragender Weise.
Dass diese herausragenden Tagungen auf lange Sicht für Lindau erhalten bleiben, darf man mit Fug und Recht als Quantensprung für unser Tagungswesen bezeichnen. Gewiss, unser Eigenanteil, den wir selbst leisten müssen, ist hoch. Aber dieses Geld ist bestens angelegt. Der Werbewert der Tagungen lässt sich mit Geld kaum beziffern.
Profitieren werden von dieser weitsichtigen Entscheidung alle: der Freistaat Bayern, die Stadt Lindau, die Gewerbetreibenden, die Tagungsveranstalter und-teilnehmer sowie die Bürger erhalten einen hochwertigen und zeitgemäßen Veranstaltungskomfort. Jetzt müssen wir unsere Kräfte bündeln, um das Ziel, die Fertigstellung bis 2017, auch zu erreichen. Zusätzliche Chancen, die sich mit der neuen Halle ergeben werden, zeichnen sich bereits ab.

Ihr
Dr. Gerhard Ecker
Oberbürgermeister

Artikel veröffentlicht am: 23. Februar 2014